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fluechtlinge grenzzaun 100 v gseagaleriexl

"Quelle: http://www1.wdr.de/daserste/monitor/fluechtlinge-grenzzaun-100_v-gseagaleriexl.jpg"

Derzeit kursiert kein zweites Thema hitziger in den Nachrichten als das Thema Asyl. 1.750 Flüchtlinge starben alleine vom 01. Jänner 2015 bis heute, insgesamt 3.400 Menschen waren es im Jahr 2014. Bei dieser Thematik scheiden sich nicht nur die Geister, sondern auch die Ansichten verschiedener Parteien. Die einen sagen: „Österreich ist bald überfüllt, wir können nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen.“ Die anderen meinen: „Österreichs Flüchtlingshilfe ist eine Schande, wir tun viel zu wenig um Menschenleben zu retten.“ Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Überfüllung Österreichs? – Ganz und gar nicht!
95 % aller Flüchtlinge aus dem Syrien fliehen nämlich nicht nach Europa, sondern in die angrenzenden Staaten wie den Libanon, Irak, Jordanien, Israel oder Türkei. Nicht einmal 5 % aller Flüchtlinge nehmen den Weg auf sich, um nach Europa zu flüchten. Jetzt können Sie sich vorstellen, wie überlastet ein Land wie Jordanien sein muss, dass den Großteil aller 3 Millionen Flüchtlinge aus Syrien tragen muss. Nebenbei: Jordanien ist übrigens eines der trinkwasserärmsten und trockensten Länder der Welt. Aber auch Europa hat ein Flüchtlingsproblem. Weder kriegerische Hetze der FPÖ als auch linke Träumerei der Grünen helfen uns in dieser Thematik um kein Stück weiter. Wer Probleme nur aufzählt oder gar die Augen ganz davor verschließt, wird das Problem niemals in den Griff bekommen. Oberste Priorität für Europa muss eine gemeinsame Quote für alle Länder sein. Zum Beispiel Tschechien stellt de facto keinen positiven Asylbescheid aus! Meines Erachtens können wir diese Herausforderung nur länderübergreifend bewältigen. Damit wären schon einmal die ersten Schritte gemacht, aber die ganzheitliche Lösung muss tiefer greifen!