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Cannabis-Pflanze-Bild-by-epaCannabis-Pflanze / Bild: (c) epa

Erst kürzlich las ich in der Tageszeitung „Die Presse“ den Artikel "Kiffen für die Hypo: Kaiser will weiche Drogen legalisieren“.

Gerade wir jungpolitischen Organisationen haben es uns zur Aufgabe gemacht, Österreich zukunftsfit zu machen. Wir wollen eine bestmögliche Zukunft für uns Österreicherinnen und Österreicher rausholen. Ich bin sicherlich nicht der, der jegliche Arbeit außerhalb der eigenen Partei schlecht heißt, es gibt Projekte und Kampagnen, welche ich von anderen politischen Parteien gutheiße und unterstütze. Doch als ich von der Forderung der oberösterreichischen Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend (SJ) gehört habe, ist mir jeglicher Respekt und Achtung von Frau Fiona Kaiser verloren gegangen. Die Steuergier darf nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger stattfinden! Das gilt für die Thematik der Hypo Alpe Adria sowie für die Legalisierung von „weichen Drogen.“ Wenn man sich im Internet schlau macht und auf einem Suchportal Drogenkonsum im Bezirk Weiz eingibt, erkennt man schnell, dass Drogen und der Bezirk Weiz sich leider Gottes nicht ausschließen. Nicht nur, dass mit einer Legalisierung von Drogen der Verkauf und der Konsum von Drogen rapide ansteigen würde (siehe Statistiken aus Colorado, USA), nein, es würde auch einen Rucksack voll mit weiteren Problemen mit sich bringen.

Mit der Legalisierung sehe ich einen Gesellschaftswandel im negativen Sinne voraus: Der Genuss von „weichen Drogen“ im jungen Alter wäre völlig legitim. Die Zigarettenpause in der Arbeit, beim Fortgehen und in Lokalen würde durch eine berauschende Droge ersetzt werden. Eine Droge versetzt Menschen in einen unkontrollierten Zustand, der jede Hemmschwelle überschreitet. Ebenso würde der ansteigende Drogenkonsum die medizinischen Kosten in die Höhe schnellen und somit das Gegenteil von Einnahmen für den Staat bedeuten.