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Ab jetzt geht es nur mehr bergauf!
Es ist bestimmt nicht leicht seine Leidenschaft zu finden. Schwierig ist es dann, wenn man mit einem Tunnelblick starr geradeaus ausschaut.
Bei mir war das schon ganz anders: Ich stolperte förmlich in die Politik, könne man sagen.
Politik war für mich so ziemlich das langweiligste und uninteressanteste Ding auf Erden. Zuhause gab es nur wenige Sonntage, wo wir über Politik sprachen, besser gesagt schimpften.

Für jeden politisch desinteressierten Menschen sind Politiker sowieso nur verlogene, egoistische Grinsekater. Doch, warum interessiere ich mich plötzlich für Politik? – Weil ich die Politik kennenlernen durfte. Fast so, wie man einen fremden Mensch kennenlernte, sah ich nun die Politik. Mama hat mir immer gesagt: Aufpassen bei fremden Menschen, vorsichtig und misstrauisch sein. So kam es, dass ich mit etwa 15 Jahren das erste Mal die Zeitung von Vorne aufschlug und nicht nur von Hinten mit dem durchaus interessanten Sportteil. Ich bildete mir meine eigene Meinung zur Politik. Etwas misstrauisch aber ohne Vorurteile. Da konnten andere noch so viel schimpfen, gefiel mir der Gedanke etwas „anders“ zu machen. Man kann in der Politik verbessern, ob es im eigenen Heimatort ist oder sonst wo. Damals dachte ich, dass ein staatliches Taschengeld die beste Investition in die Zukunft wäre. Heute weiß ich, dass es viele Aufgaben und Aufträge gibt, wo man sich einbringen kann und wo man verändern kann. Begonnen hat alles, als ich meinen Vorgänger und Mentor Florian Braunstein bei einer Schuldiskussion reden hörte. Ja, es gefiel mir was er sagte. Ich hatte keine Ahnung, wer dieser Mensch war, aber ich wusste er war ein Kämpfer. Auf „fußballerisch“: Er war Spieler und nicht Zuseher. Er war der, der die Tore schoss und nicht der, der sich das ganze Spiel über den Schiedsrichter aufregte.
Ich danke Gott dafür, dass ich den Mut aufbrachte und ihn nach der Diskussion angesprochen habe. Mit diesem Moment veränderte sich mein Leben. In meinem Heimatort Gleisdorf startete ich mit einem 6-köpfigen Team die Ortsgruppe der JVP Gleisdorf. Schon bei unserer ersten Sitzung waren wir voller Energie und Tatkraft. Hier ist auch schon unser erstes Projekt geboren. Bis zur Realisierung des „Nighttaxi“ brauchte es schon noch einige Sitzungen, aber die Idee, der Grundstein, war gelegt. 6 junge, begeisterte und unerfahrene Burschen die gemeinsam für die Jugend zum Besseren verändern wollen. Wenn ich zurück denke, dann wird mir immer wieder eines klar: Nichts ist unmöglich! Du bist nicht zu jung! Du bist nicht zu unerfahren! Du bist nicht alleine! Du willst verändern? – Dann tu es!