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dma eineurojobs DW Wirtschaft Kaufbeuren jpgQuelle: www.picture-alliance.de

Die Thematik der Integration ist viel zu ernst, um hier einfach tatenlos zu zusehen, wie abertausende Menschen ohne Zukunftsperspektive ins Netz der Mindestsicherung fallen und dabei "Daumen drehen" – oft nicht selbstverschuldet wohlgemerkt! Wir jungen Menschen müssen verstehen, dass eine gelungene Integration (oder eben eine nicht gelungene Integration) massive Auswirkungen auf uns und unsere Kinder und Kindes-Kinder haben wird. Unsere heutige junge Generation und die Folgegenerationen werden mit dem entweder erfolgreichen heutigen Handeln eine positive Zukunft vorfinden, die wirtschaftlich, sozial und gemeinschaftlich orientiert ist. Oder es wird durch ein Nicht-Handeln in der Jetzt-Zeit vorprogrammierte Konflikte, zum Beispiel durch den Zerfall unseres staatlichen Sozialsystems und der Bildung einer gespaltenen Gesellschaft und vieles mehr, geben.
Die politischen Entscheidungsträger müssen den Weg frei machen von ideologischen Parteikämpfen und Lösungen zur Umsetzung bringen. So eben auch die sogenannten 1€ Jobs, denen ich positiv gegenüberstehe. Denn oberstes Ziel der Integration muss sein, Menschen in eine Beschäftigung zu bekommen, wo man Deutsch lernt sowie unsere Lebenssitten und Umstände kennenlernt. Warum keine Entlohnung nach Vorbild des Mindestlohns oder Kollektivlohns? Dieser eine Euro soll eben nicht als klassischer Lohn angesehen werden (Mindestsicherung von 837,76 € können Asylberechtigte dennoch beziehen), sondern die 1€ Entlohnung soll vor allem Asylwerbern Einblick in unsere Gesellschaft geben, wo auch der 65 jährige Mindestpensionistin nichts geschenkt wird.
Sicherlich benötigt eine gelungene Integration ein Bündel an Maßnahmen. Sämtliche sachlich konstruktiven Ideen zur Förderung einer gelungenen Integration müssen daher aufgenommen werden. – Ohne Schaum vorm Mund und egal von welcher Partei der Vorschlag kommt, denn die Thematik der Integration ist viel zu ernst.